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"Die Berliner Mauer immer vor Augen" Kunstwerke von Gino Kuhn

Datum
Dienstag, 17. August 2021 (den ganzen Tag) - Donnerstag, 30. September 2021 (den ganzen Tag)
Ort
Garten "NiemandsLand" hinter der Kapelle der Versöhnung, Bernauer Straße 4, 10115 Berlin
Preis
Eintritt frei

Eröffnung der Ausstellung
17. August um 18 Uhr

PROGRAMM
Im Garten 
Begrüßung Thomas Jeutner (Pfarrer, Kapelle der Versöhnung) 
Zu Kunst und Künstler Esther Schabow (Beauftragte für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit, Kapelle der Versöhnung) 
Eröffnung Dr. Helge Heidemeyer (Direktor, Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen) 

In der Ausstellung 
Gespräch mit Gino Kuhn / musikalische Begleitung 

Die Plätze sind begrenzt. 

Bei Unwetter kann die Eröffnung kurzfristig ausfallen.  



Vor 60 Jahren zementierte die Berliner Mauer die deutsche Teilung in Berlin. Im Gedenkjahr 2021 zeigen die Kapelle der Versöhnung und die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen Werke des ehemals politisch Inhaftierten Gino Kuhn. Seine Gemälde eröffnen einen individuellen Blick auf die Teilung und sein damit verbundenes persönliches Schicksal.

Unweit der Mauer bezog Gino Kuhn 1975 in Westberlin eine Wohnung. „Die Berliner Mauer immer vor Augen“ erweckte in ihm den Wunsch, an der Überwindung der deutschen Teilung mitzuwirken. So entschloss er sich, als Kurier DDR-Bürgerinnen und -Bürgern zur Flucht in den Westen zu verhelfen. Bereits bei seinem ersten Versuch wurde der damals Zwanzigjährige verhaftet. Über zweieinhalb Jahre verbrachte er in verschiedenen DDR-Gefängnissen, unter anderem in der Untersuchungshaftanstalt in Hohenschönhausen, bevor ihn die Bundesrepublik freikaufte. In Haft entschied sich Gino Kuhn, sein Leid in Bildern auszudrücken. Mit seinen Werken und seinem persönlichen Engagement hält Gino Kuhn noch heute die Erinnerung an die Opfer aufrecht und leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung des SED-Unrechts.