Veröffentlicht von Bettina Berndt am Mo., 2. Nov. 2020 16:22 Uhr

5 Jahr interreligiöse Zusammenarbeit

Wir freuen uns darüber in diesem in vielerlei Hinsicht herausfordernden Jahr das 5-jährige Jubiläum unserer interreligiösen Veranstaltungsreihe zu feiern.

Jedes Jahr veranstalten wir Workshops im Rahmen der interkulturellen Wochen. Vertreter*innen verschiedener Religionen kommen in den Workshops ins Gespräch mit interessierten Bürger*innen, um gemeinsam gesellschaftspolitische Themen aus der Perspektive der Religionen zu betrachten.

Kontinuierliche Kooperationspartner*innen dieser Workshopreihe sind Pfarrerin Dorothea Schulz Ngomane (Ev. Kirchengemeinde Weißensee), Imam Said Arif (Ahmadiyya Gemeinde in Heinersdorf) und Lisa Strehmann (Ev. Kirchenkreis Berlin Nord-Ost) In den letzten fünf Jahren variierten die verschiedenen Religionsvertreter*innen. Seit letztem Jahr freuen wir uns über die nachhaltig angelegte Zusammenarbeit mit der Sukkat Schalom Synagogengemeinde und die aktive Mitarbeit ihres Vorstandsvorsitzenden Liam Richertsen. In diesem Jahr wirkten auch Pfarrerin Margareta Trende und Jacky Talonto (Ev. Hoffnungskirchengemeinde) und Shahama Elias Butros (syrisch-orthodoxe, Bundesfreiwillige) aktiv an den Veranstaltungen mit.

Am 13. September 2020 eröffneten wir die Workshopreihe in der Hoffnungsgemeinde mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Religion-Ursache oder Heilung von Rassismus“. Den Blick dabei auf Rassismus in der Gesellschaft, in kirchlichen und religiösen Strukturen und den Einsatz für die Aufrechterhaltung der menschlichen Würde gerichtet. Am 23.September haben wir uns in der Sukkat Schalom Gemeinde im Rahmen der Veranstaltung „Not lehrt beten Rückhalt durch Religion in Krisenzeiten“ beschäftigt“ Mit dem ebenso beunruhigend wie hoffnungsvollen Thema „Frieden: ein naiver Traum? Globale Verantwortung der Religionen“ haben wir am 7. Oktober unsere diesjährige Veranstaltungsreihe in der Khadija-Moschee beendet.

Wir sind sehr froh, dass wir die drei Veranstaltungen in diesem Kontext organisieren konnten, da es für die Teilnehmer*innen sowie für die Organisator*innen wichtige, bestärkende und bewegende Momente des Austauschs waren.

In den kommenden Wochen und Monaten, in denen voraussichtlich keine größeren Treffen und Veranstaltungen in Räumlichkeiten organisieren werden können, werden wir über Telefon, Zoom, Mail etc. in Kontakt bleiben und gemeinsam über digitale und Draußen-Aktionen, wenn sie auch nur klein sein mögen, nachdenken, um diesen wichtigen Beitrag zur Verständigung und zur Begegnung weiterhin nachhaltig nach außen zu tragen.

Bleiben Sie behütet!

Im Namen der Vorbereitungsgruppe

Lisa Strehmann, Referat Integration und Migration

Foto: 1. Reihe: links Dorothea Schulz Ngomane (ev. Kirchengemeinde Weißensee), rechts Liam Richertsen (Sukkat Schalom Synagogengemeinde), -2. Reihe: links Eva Nickel (Sukkat Schalom Synagogengemeinde), rechts Margareta Trende (Ev. Hoffnungskirchengemeinde)   3. Reihe: links Lisa Strehmann, rechts Imam Said Arif (Ahmadiyyah Gemeinde Heinersdorf)


 

 

 

 

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