Veröffentlicht von Bettina Berndt am So., 30. Dez. 2018 00:00 Uhr

Als die Disziplin Urlaub machte

Wie diszipliniert gehen Sie überhaupt mit Vorsätzen und Plänen um, wie gehen Sie das „Aufatmen“ an? Dazu eine schöne Geschichte von Tania Konnerth.

Die Disziplin hatte es satt. Nicht nur, dass sie immer von allen aufgezogen wurde, ein Streber zu sein, manchmal war ihr ihre strenge Arbeitsmoral selbst zu viel. Sie sehnte sich danach, einmal nicht aufpassen zu müssen und Urlaub zu machen, so wie andere auch. Faul sein, die Seele baumeln lassen.

Ja, das klang gut.

Und so erstellte die Disziplin einen Plan: 1. Lange ausschlafen, mindestens bis 9.00 Uhr 2. Danach frühstücken, mindestens eine Stunde lang. 3. Dann mindestens eine Stunde auf dem Sofa liegen und nichts tun.

Auf diese Weise plante die Disziplin jeden Urlaubstag durch – schließlich musste jede Minute gut zum Erholen genutzt werden! Am nächsten Tag begann sie, ihre Pläne in die Tat umzusetzen.

Allerdings stellte sich heraus, dass die Sache mit den Ferien nicht so war, wie sie sich das vorgestellt hatte. Denn ganz ehrlich: So viel anders als sonst fühlte sich so ein Urlaub auch nicht an! Was nur alle daran fanden? Nach einigen Tagen beschloss die Disziplin, dass es genug sei mit dem Urlaub und begann wieder mit ihrer Arbeit.

Als Erstes machte sie dafür einen Plan …

 Ertappt? Planung, auch Lebensplanung ist schon ok. Doch wichtiger als „Plane Dein Leben!“ finde ich „Lebe Deine Pläne!“ Wobei schon John Lennon sagte bzw. sang: „Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“ 
 
Ich wünsche Ihnen Überraschendes und Gutes beim Geplanten und beim Ungeplanten! Ihre Pfarrerin Christine Franke

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