Veröffentlicht am Fr., 23. Nov. 2018 08:30 Uhr

Die Hanwerksschule Uraa Vocational Training Centre wird seit mehr als 25 Jahren in Partnerschaft von drei lutherischen Gemeinden in der Machame-Region, Nordtansania, und drei Schöneberger Gemeinden betrieben. Zur Zeit werden 120 Schülerinnen und Schüler in zweijähriger Ausbildung in unterschiedlichen Berufen ausgebildet: Tischler, Schneider, Maurer, Elektriker, Computer. Die Berliner Partner, zu denen auch seit 13 Jahren Unterstützer aus dem Kirchenkreis Berlin Nord-Ost gehören (Superintendent Kirchner ist gemeinsam mit seinem tansanianischen Amtskollegen ehrenamtlicher Supervisor), sind für die Errichtung und die Instandhaltung der Schulgebäude verantwortlich. Zu der Reise Januar/Februar 2016 konnte ein Spendenbetrag von 28,4 T € mitgenommen werden (6,4 T€ davon aus Nord-Ost). Dieses Geld ist dringend nötig, um ein Internatsgebäude für 80 weitere Schüler zu errichten. Mit weiteren ca. 50 T€ könnte das Gebäude fertig werden und so das Angebot einer soliden, staatlich anerkannten Ausbildung fast verdoppeln. Für die Organisation vor Ort sind allein die Gemeinden am Kilimanjaro verantwortlich. In der Regel findet unter Leitung von Superintendent Kirchner alle zwei JAhre eine Evaluation statt. Für die Kosten solcher Reisen kommen die Delegationsteilnehmer selbst auf. Weder Spendenmittel noch Kirchensteuermittel werden dafür verwandt. Für die Reisezeit nehmen die Teilnehmenden Erholungsurlaub.
Über ein Vierteljahrhundert eröffnet nun schon die Schule jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Talente zu entwickeln und mit den erlernten Fähigkeiten die wirtschaftliche Grundlage für den Aufbau einer FAmilie in ihrer Heimat zu legen. Das Uraa Vocational Training Centre findet hohe Anerkennung in der tansaniánischen Kirche. Der neue leitende Bischof von TAnsania, Bischof Dr. Frederick Shoo, war lange JAhre Mitglied des Aufsichtsrates der Schule.
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Martin Kirchner, Superintendent

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